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Foto von pillboxs auf panoramio

Zusammenfassung: Ursachen des Todes von 21 Menschen auf der Loveparade 2010 in Duisburg

Gegen 14-15 Uhr drängen sich die Besucher der Loveparade am oberen Ende der Rampe, weil die dort langsam vorbeifahrenden Musiktrucks zum Stehenbleiben einladen und es wegen Böschungen und Bauzäunen schwer ist, seitlich wegzugehen. Verschärft wird die Situation dadurch, dass die Rampe einziger Ein- und Ausgang (mindestens bis ca. 16:02 Uhr) ist und somit heimkehrende Besucher den oberen Rampenbereich zusätzlich verstopfen…

klicke hier, um die Zusammenfassung der Ereignisse zu lesen.

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Unglücksgeschehen

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Das Unglücksgeschehen

Dieses Blog hat sich seit Juli 2010 auch sehr intensiv mit dem direkten Geschehen am Unglücksort auseinander gesetzt und hier sollen nun einmal die aktuellsten Erkenntnisse zusammen gefasst werden:

Bei gleichzeitiger Absperrung der Hauptrampe und dem Öffnen der beiden Polizeisperren in den östlichen und westlichen Tunnelteilen der Karl-Lehr-Strasse kommt es am Unglückstag ab 16:20 Uhr zu massiven Stauungen anreisender Besucher im unteren Rampenbereich zwischen den Tunnelausgängen. Zusätzlich werden auch noch die abreisewilligen Besucher vom Partygelände die Rampe hinunter in diese Situation hinein geschickt, wodurch sich die dort befindliche Menschenmenge noch weiter verdichtet und die Rampe nach oben hin mit entgegen kommenden Besuchern verstopft wird.

Zwischen den Betonwänden und den aus beiden Tunnelrichtungen nachrückenden Besuchermassen eingekesselte Menschen beginnen damit, sich Fluchtwege zu suchen. Zum einen wird ein Lampenmast an der östlichen Rampenwand beklettert (ab 16:23 Uhr), ebenso auch der zwischen den Tunnelausgängen stehende Bürocontainer des Veranstaltungspsychologen („Crowd Manager“) (ab 16:24 Uhr) und es werden die Bauzaun-Absperrungen zu einer kleinen, schmalen Treppe unterhalb eines Stellwerkturmes auf der westlichen Rampenseite überwunden (ab 16:25 Uhr). Diese Treppe scheint für eine Vielzahl der Menschen einen vermeintlich einfachen und sicheren Ausweg darzustellen und wird daher zum primären Ziel der Menge, sie ist jedoch aufgrund ihrer schmalen Bauart nicht dazu geeignet, den Ansturm der vielen Personen aufzunehmen. Zudem bilden die von den Besuchern überwundenen und nun verbogenen Bauzäune rund um die Treppe ein zusätzliches Hindernis.

Trotzdem kanalisiert sich im Gegensatz zur vorher eher ausweglosen Menge nun die Zielausrichtung der Menschen erkennbar. Gerade zu der gegenüber dem östlichen Tunnelausgang liegenden Treppe hin baut sich ein vor allem von östlicher Seite dominierter Druck auf. Im Gegensatz zu den durch den östlichen Tunnel kommenden Besuchern können die aus dem westlichen Tunnel Kommenden diese Treppe erst dann sehen, wenn sie den 100 Grad-Winkel ihres Tunnelausgangs passiert haben, weshalb sich kein vergleichbar deutlicher Druck von westlicher Seite her aufbaut. Von dieser Seite aus kommt es nur zu unregelmäßigen Impulsen des Gegen-Drängelns.
Auf die Menschen an der westlichen unteren Rampe, im Bereich zwischen dem Tunnelausgang und der Treppe (vor der Plakatwand) wirkt nun vor allem ein Druck aus östlicher und mittlerer Richtung hin zur Treppe. Dadurch ist für die dort befindlichen Personen zum einen das Erreichen der Treppe nicht mehr möglich und zum anderen werden sie durch den auf sie wirkenden Druck immer mehr verdichtet. Diese Verdichtung wird schließlich so hoch, dass Menschen in einer Schräglage übereinander geschoben werden und in der weiteren Folge entsteht an dieser Stelle ein regelrechtes Knäuel aus Menschen (Menschenberg), in welchem die überwiegende Zahl der Opfer ums Leben kommt.

Die beschriebenen Druckverhältnisse an der Unglücksstelle werden in der folgenden Grafik verdeutlicht:

Die gelben Pfeile zeigen die Druckausrichtungen gegen 16:25 Uhr zur Polizeikette hin, die orangefarbenen Pfeile zeigen den ca. 16:35 Uhr umschwenkenden Druck nach dem Überwinden der Zaunabsperrungen vor der Treppe und die roten Pfeile zeigen das zur Treppe ausgerichtete, komprimierte Druckverhältnis um ca. 16:45 Uhr mit einem erkennbaren Bogen um die bereits verdichtete Menschengruppe vor der Plakatwand.

Im Folgenden eine stichpunktartige Zusammenfassung der Geschehnisse am Unglücksort:

  • Nach oder Zeitgleich mit dem Durchbrechen der Polizeiketten im Tunnel wird die Enge im unteren Rampenbereich so groß, dass erhebliches Geschiebe und Gedrängel entstehen. Die Menschen suchen Auswege über Lichtmast, Container und die Treppe. Die Treppe wird aufgrund vermeintlicher Einfachheit oder Sicherheit für viele Menschen zum Primärziel. Vielen Personen war zudem gar nicht bekannt, wo entlang es überhaupt zum Partygelände ging, zumal aus allen drei möglichen Richtungen Menschen auf die untere Rampe strömten.
  • Von östlicher und mittlerer Seite her baut sich ein massiver Druck am Fuß der Treppe auf. Die Menschen vor der Plakatwand werden von diesem Druck regelrecht eingeschlossen.
  • In Bereichen, in welchen der Druck auf den Einzelnen sehr hoch ist, wird das Atmen erschwert. Im Geschiebe und Gedrängel werden immer mehr Personen ohnmächtig. Dies geschieht einzeln und an verschiedenen Stellen und trifft vor allem Personen, die besonders wenig Luft bekommen, vor allem auch kleinere Personen.
  • Im engen „Druckkorsett“ können einige Personen nicht einmal mehr umfallen. Einzelne werden über die Köpfe hinweg zu vermeintlich rettenden Stellen (Treppe) durchgereicht. Umfallen ist nur möglich, wenn auch genug Platz dafür vorhanden ist.
  • Bei sehr dicht gedrängten Menschenmassen verhält sich die Menge annähernd so, wie eine Flüssigkeit. Dies wird teils auch in deutlichen Wellenbewegungen sichtbar.
  • Durch das Erzeugen von Druck (Drängeln) versuchen sich einzelne entweder Platz (Freiraum) zu verschaffen oder es geschieht durch Ungeduld, da man nicht in einem Tunnel herumstehen möchte, sondern auf einer Party tanzen. Die Musik dieser Party kann man bereits hören.
  • Hindernisse am Boden stellen nun besondere Gefahrenstellen für Verletzungen oder Stürze (sofern Freiraum vorhanden) Einzelner in den Bewegungen der Masse dar. Solche Stellen sind am Unglücksort Bodenkanten, Bordsteine, Müll, Flaschen etc. und auch ein direkt vor der Plakatwand flach am Boden liegender Bauzaun als provisorische Absicherung eines defekten Gullydeckels.  
  • Bei verletzten Menschen und auch in der Umgebung von Ohnmächtigen entsteht teils Panik.  
  • Die akustische Kulisse (Lautstärke) der Menschenmasse verstärkt Orientierungslosigkeit und panisches Verhalten. Ebenso wirkt panisches Verhalten ansteckend.
  • Auch als die Polizeikette auf der Rampe aufgelöst wird, so dass der Zugang zum Partygelände wieder offen ist, wird dies von einem großen Teil der Menschen nicht zur Kenntnis genommen – sie bleiben weiterhin vor allem auf die Treppe fixiert.  
  • Dadurch, dass die Menschen auf der Treppe nicht schnell vorankommen, wird der Druck von weiter hinten noch mehr verstärkt.
  • Rettungssanitäter des Malteser Hilfsdienstes werden in einem Polizeifahrzeug durch den westlichen Tunnel kommend in den mit Menschen überfüllten unteren Rampenbereich chauffiert. 
  • Das Fahrzeug verdichtet die Menschen noch weiter und verunsichert, bzw. alarmiert zahlreiche Personen durch sein Martinshorn, wodurch noch mehr Panik entsteht. 
  • Das Polizeifahrzeug löst auf seinem Weg Turbulenzen in den vorhandenen Druckverhältnissen aus. Menschen aus dem westlichen Tunnel folgen dem Fahrzeug durch dessen Sogwirkung in den unteren Rampenbereich hinein, als es den bestehenden Druck aus dem Osttunnel abschwächt und umlenkt. 
  • Eine hilflose Person wird zur Ecke des Bürgersteiges am westlichen Tunnelausgang durchgereicht, wo sie später als eines der Opfer liegen bleiben wird. Ein dort befindliches Umweltzonen-Verkehrsschild wird im Gemenge umgeknickt und schließlich komplett abgebrochen.  
  • An diesem Ausgangsbereich des westlichen Tunnels nahe dem Bürgersteig gibt es so starke Turbulenzen, dass erstmals das Übereinanderfallen in größeren Personengruppen zu beobachten ist. Hierzu muss ein entsprechend großer Freiraum entstanden sein. Die gestürzten Menschen dort können in der Folge durch Helfer frühzeitig geborgen werden.  
  • Wo es nun liegende Menschen gibt, dort kommt es, sofern der Druck und das Hin- und Herschieben der Menge dies zulassen, auch zu Bergungsversuchen. Liegende Menschen bilden nun ebenfalls Freiräume, in welche hinein weitere Personen stürzen können.  
  • Im Bereich vor der Plakatwand zwischen dem Tunnelausgang und der Treppe ist nun eine Schräglage der dort befindlichen Personen zu beobachten. Sicheres Stehen ist in diesem Bereich nur am Vorfahrtsschild oder auf dem Vorsprung an der Wand erkennbar möglich. Ein größerer Personenkreis wird dort über- und untereinander geschoben. In Richtung der Treppe geht es vom westlichen Tunnelausgang aus auf normalem Weg nicht mehr voran.  
  • Sowohl Personen, welche es über die Treppe nach Oben geschafft haben, als auch die etwas höher stehenden Personen auf dem Vorsprung haben einen besseren Überblick, als er aus der Menge heraus möglich ist und sie versuchen beständig, die Menschen durch intensives Rufen und Winken von der Treppe weg die Rampe hoch zu weisen. Diese Bemühungen bleiben überwiegend erfolglos oder gar völlig unerkannt.  
  • Liegende Personen zwischen sich selbst und der Treppe werden nun auch als Hindernis wahr genommen, welche die Aussichten verschlechtern, zeitnah aus dem unteren Rampenbereich heraus zu kommen. Augenzeugen beschreiben dies mit den Worten: „Jeder war sich selbst der Nächste“. 
  • Erste Personen nutzen am Boden liegende Menschen als Treppe, um die Menschenmenge überklettern zu können. Andere folgen diesem Beispiel. Primär (aber nicht ausschließlich) wird eine Stelle am Vorfahrtsschild zum Aufstieg genutzt, an welcher eindeutig mehrere Personen am Boden liegen.
  • Die Überkletterer verdichten die schräg hängenden Menschen unter sich und erschweren Befreiungs- wie auch Selbstbefreiungsversuche. Auch manche Befreiungs- und Selbstbefreiungsversuche verschlechtern die Lage besonders der darunter liegenden Menschen. Einige Überkletterer bleiben im Bereich der schräg hängenden Menschen auch stecken und werden selbst ein Teil des Gemenges. 
  • Die Plakatwand über dem Bereich stark verdichteter Menschen wird von zwei Personen nacheinander beklettert, wobei es drei Abstürze gibt. Beim ersten Klettern hängt eine in Weiß gekleidete Person an einem Seil und sinkt dann auf die darunter befindlichen Menschen herunter. Direkt im Anschluss klettert eine andere Person an die Werbeschilder neben dem Plakat, doch diese geben sofort nach und er stürzt auf die darunter befindlichen Personen am Verkehrsschild. Die selbe Person klettert erneut hoch und hält sich zunächst linksseitig an der Plakatwand fest. 
  • Nachdem das Polizeifahrzeug schließlich mit den Sanitätern und drei aufgenommenen Personen die Rampe hoch fährt, zieht es in einer Sogwirkung einige Menschen aus dem unteren Rampenbereich hinter sich her, die ihm zum Partygelände folgen. 
  • Die Person an der Plakatwand fällt bei einem Kletterversuch mitsamt der oberen Metall-Leiste von der Plakatwand auf die darunter befindlichen, verdichteten Menschen. Die Leiste zerbricht dabei etwa mittig in zwei Teile und eines davon fällt augenscheinlich relativ weit in die Menschenmasse hinein.  
  • Vermutlich gibt es jetzt in der Menge ein Zurückweichen vor der Gefahr, also einen instinktiven, starken Impuls zurück, welcher den Druck auf die verdichteten Menschen plötzlich unterbricht. Dadurch können viele der bisher dort schräg hängenden Personen vollends umkippen und übereinander fallen und werden nun zu eindeutig liegenden Menschen mit einer deutlich sichtbaren Grenze zu den noch stehenden Personen. Augenzeugen berichten davon, die Menschen seien „wie Dominosteine umgefallen“. Sie bilden nun das sogenannte Menschenknäuel. 
  • Dieser Bereich der Liegenden verändert sich an seinen Rändern weiter – sowohl durch (im weiter bestehenden Druck zur Treppe) neu hinein Fallende als auch durch wieder heraus gezogene Menschen.
  • Den Menschen am Rand des Knäuels kann verhältnismäßig schnell geholfen werden, da sie zum einen noch nicht so stark verästelt übereinander liegen und zum anderen, weil dort überhaupt stehende Personen die Möglichkeit haben, an sie heran zu kommen, um Hilfe zu leisten. 
  • Eine größere Ausdehnung erfährt der Unglücksbereich nun nicht mehr und um 17:05 Uhr tauchen erste Rettungskräfte beim westlichen Tunnelausgang am Rand des Knäuels auf. Nach kurzer Zeit schirmt auch eine kleine Polizeikette die Rettungsarbeiten ab und leitet die Besucher die Rampe hoch und somit von der Treppe weg. Die Menschenmenge dünnt sich jetzt zügig aus und zahlreiche weitere Retter erreichen den Unglücksort. Aufgrund der Verschachtelung der Menschen im Knäuel dauert alleine die Bergung aller Betroffenen fast eine Viertelstunde an.

Ein ergänzender Artikel mit Augenzeugenberichten findet sich bei RP-Online.

Eine Übersicht der Unglücksstelle bietet die folgende Abbildung:

(Download des Bildes in Originalgröße (4535 x 4252 px., 8,3 MB) durch anklicken oder über diesen Link.)

kleine Legende zum Vorschau-Bild:

- Rote Kurvenlinie: Bereich des Menschenknäuels aus ineinander verschachtelten Personen (nach den Video-Bildern von „The1art1of1hell“ ab 17:03 Uhr)
- Hellblaue Kurvenlinie: Bereich der zuvor in Schräglage befindlichen Personen (nach den Video-Bildern von „deathparade2010″ um 16:57 Uhr)
- Dunkelblau: Erste liegende Personen (nach den Fotos von U. Weber, ca. 16:55 Uhr)
- Gelb: Hauptlinie der Überkletterer (ab 16:51 Uhr)
- Grün-Blau: Fahrstrecke des Polizeifahrzeuges von 16:50 Uhr bis 17:01 Uhr
- Grüne Punkte: Standorte einiger Amateurfilmer und Fotografen


Weitere Informationen zum Unglücksort  mit Quellenangaben finden sich auch im Artikel „Unglücksort„, weitere Informationen zum Ablauf der Ereignisse am  Unglückstag finden sich im Artikel „Zeitprotokoll“ und eine noch detailliertere Chronologie bietet der Artikel Orte & Sperrungen.

Eine chronologisch geordnete Liste zahlreicher relevanter Amateurvideos die das Unglücksgeschehen dokumentieren, findet sich im „Video-Zeitstrahl„, eine aktuelle Betrachtung der Besucherzahlen am
Unglückstag liefert das „Bewegungsmodell„.


Ein besonderer Dank geht an lopachron und an alle, die durch ihre Beobachtungen und ihr Einbringen in diesem Blog daran mitgewirkt haben, die komplexen Ereignisse des Unglücksgeschehens zusammen zu fassen!

Bewegungsmodell

Nachfolgende Analyse wurde von Lopachron erstellt, zuerst am 05.08.2011 hier gepostet. Die Originaldateien waren:

(Umsetzung in HTML von Pilsbierchen)

Die Zahlenangaben „Lopavent/h“ beziehen sich auf die Tabelle „Bewegungsmodell Loveparade-Besucher“ auf S. 24 der „Besucherprognose“ von Lopavent vom 08.07.2010. Hier ein Auszug daraus mit den wesentlichen Zahlen:

Quelle: BILD


Projekt: Erstellung eines realitätsnahen Bewegungsmodells

Ziel: Beweis des absurden Geländebefüllungskonzeptes und bessere Einschätzung der Gesamtverhältnisse, sowie der Ursache(n) für die Katastrophe

Durchführung: Stichprobenzählung mittels Kamera 13

  • gezählt werden die 7 Kameravideos von 13:27 bis 15:40 Uhr – in der „HiRes“-Auflösung
  • je 20-Min.-Kameravideo erfolgen 4 zufällige Zählungen a 1 Minute in einem angemessenen Abstand zueinander (z.B. ca. 5 Minuten)
  • nur Minuten mit „zählfähiger“ Kameraeinstellung werden ausgewertet
  • Grundlage ist die Lopavent-Zeit und nicht die Videozeit
  • gezählt wird „optisch“ per ca. sekündlicher „Start-Stop-Zähltechnik“ anhand einer „gedachten“ horizontalen Linie
  • Zählmethode ist eine Mischung aus Einzelpersonenzählung und abschätzender Zählung in einzelnen oder parallelen 5er und 10er Personengruppen
  • der Durchschnitt der 4 Zählungen wird annähernd mathematisch berechnet, aber auch abschätzend in der chronologischen Entwicklung für die gesamten 20 Minuten
  • der optische Zählort liegt nach Möglichkeit zwischen Container und dem schmalsten Durchgang (Polizeikette 3), vorzugsweise aber am unteren Videorand
  • abreisende Besucher werden am selben o.g. Zählort und zur gleichen Zeit, jedoch in einem separaten Durchgang gezählt
  • Zeitaufwand je 20-Min-Kamera13-Video (2×4 Minuten Videozeit) ca. 20 Minuten

Zugang

Zeit Minuten Gezählt/Min. Festgelegt Besucher Besucher/h Lopavent/h Real vs. Lopav
13:27-13:40 13 300-350 350 4550 21000 60000 35,00%
13:40-14:00 20 280-480 450 9000 27000 60000 45,00%
14:00-14:20 20 350-550 500 10000 30000 55000 54,55%
14:20-14:40 20 420-450 440 8800 26400 55000 48,00%
14:40-15:00 20 350-600 500 10000 30000 55000 54,55%
15:00-15:20 20 600-750 700 14000 42000 55000 76,36%
15:20-15:40 20 450-680 660 13200 39600 55000 72,00%
Ø 55,06%

Abgang

Zeit Minuten Gezählt/Min. Festgelegt Besucher Besucher/h Lopavent/h Real vs. Lopav
13:27-13:40 13 3-7 5 65 300 0 #DIV/0!
13:40-14:00 20 3-20 15 300 900 0 #DIV/0!
14:00-14:20 20 6-16 10 200 600 10000 6,00%
14:20-14:40 20 17-30 25 500 1500 10000 15,00%
14:40-15:00 20 35-80 60 1200 3600 10000 36,00%
15:00-15:20 20 40-80 60 1200 3600 50000 7,20%
15:20-15:40 20 60-250 150 3000 9000 50000 18,00%
Ø 16,44%

Hochgerechnetes reales Bewegungsmodell

Uhrzeit Gesamt auf Fläche *** Gesamt Zu Gesamt Ab
12:00-13:00 * 35750 35750 0
13:00-14:00 ** 58250 23000 500
14:00-15:00 85150 28800 1900
15:00-16:00 ** 118350 40400 7200
Ein-/Ausgang 12:00-16:00 127950 9600

* hier wird die Lopavent-Angabe (45.000 + 20.000 von 10:00 bis 12:00) mit der durchschnittlichen „Real vs Lopavent“-Prozentzahl multipliziert
** hier fließen die Besucherzahlen/h aus dem Zeitraum 13:27-13:40 bzw. 15:20-15:40 doppelt ein
*** Fläche = Hauptgelände + obere Rampe, gerechnet ab Position Polizeikette 3

Lopavent Bewegungsmodell

Uhrzeit Gesamt auf Fläche Gesamt Zu Gesamt Ab
12:00-13:00 65000 65000 0
13:00-14:00 125000 60000 0
14:00-15:00 170000 55000 10000
15:00-16:00 175000 55000 50000
Ein-/Ausgang 12:00-16:00 235000 60000

Zum Zeitpunkt der Katastrophe: (16:30)

Genehmigte Kapazität des Hauptgeländes 250000
Ermittelte Besucher auf dem Hauptgelände **** 113350 Auslastung: 45,34%
Eingesperrte Besucher im unteren Rampenbereich (geschätzt) 10000
Abreisewillige Besucher im oberen Rampenbereich (geschätzt) 5000
Besucher in den Tunneln (geschätzt) 40000
Noch zu erwartende Besucher 17 bis 19 Uhr (geschätzt) 100000 (nach Lopavent 145.000!)
——–
**** hier wird der geschätzte Anteil der abreisewilligen Besucher abgezogen

Anmerkung:
Hätte man die 50000 Besucher zwischen 16 und 17 Uhr „irgendwie“ zeitig auf das Hauptgelände bekommen, so wäre um 19 Uhr auf dem Hauptgelände mit einer Besucherzahl von knapp 270.000 zu rechnen gewesen, weil ab 16 Uhr kaum noch jemand den Ausgang in Gegenstromrichtung „geschafft“ hätte.
Auch in diesem Fall würde ich eine Katastrophe voraussehen. (wg. der lokalen Dichte, nicht wg. der durchschnttl. Dichte) Alleine deshalb wäre es notwendig gewesen den Ausgang von vorne herein und bis ca. 19 Uhr z.B. in den Norden zu verlegen.


Schlussfolgerungen:

  1. Die ca. 30 Meter breite Floatstrecke bildete aufgrund ihrer Attraktivität und Anziehungskraft rund herum eine lokale Verdichtung auf dem Hauptgelände. Kamera 12 zeigt diese „Befüllung“ bis 14 Uhr.
  2. Punkt 1 führte auf der südlichen Floatstrecke direkt ab 14:00 (Start der Floats) zu einem permanent verstopften Rampenkopf, dessen Durchflussgeschwindigkeit zunehmend versiegte
  3. Um 15:30 ist der rampenseitige Rückstau derart verdichtet, das die Besucher zu einer gefährlichen Seitenflucht genötigt werden (Niederreißen der Zäune und Stürmung der Böschungen)
  4. Die als Reaktion auf Punkt 3 durchgeführten Maßnahmen (Polizeiketten) führten dazu, das sich die Situation von 15:30 (Nötigung zur Seitenflucht) um 16:30 im unteren Rampenbereich wiederholte
  1. Der obere Eingang zum Gelände wurde durch die kreuzende Floatstrecke nahezu abgesperrt. Deshalb konnte das „leere“ Gelände nicht mit der notwendigen Geschwindigkeit befüllt werden, trotz ausreichender und massentauglicher Tunnel-/Rampenkapazität. Da der obere Eingang gleichzeitig auch der einzige Ausgang war, vergrößerte und verdichtete sich der Pfropf durch einen Rückstau sowohl rückwärts ins Hauptgelände hinein als auch rückwärts die Rampe herunter noch mehr.
  2. Das Einlass-/Auslass-Konzept am oberen Rampenkopf führte schon bei viel geringeren Besucherströmen, als die im Bewegungsmodell von Lopavent geplanten Besucherströme, zu massiven Problemen und zu einem permanenten „Rampenkopfkollaps“: Auf nur ca. 1000m² prallten hier 3 Besucherströme aufeinander. (Seitenstrom Floats, Abgänger- und Zugängerstrom)
  3. Überdeutlich wird dadurch die Tatsache, dass man aus Angst vor Überfüllung/Massenpanik auf dem ungeeigneten Hauptgelände ein „besucheraussperrendes“ Veranstaltungskonzept verfolgte, dieses jedoch am Veranstaltungstag bereits nach 2 Stunden nicht mehr im Griff hatte, da es von vorne herein nicht massentauglich war !
  4. Zwischen 15:30 und 15:40 konnte man eine kommende Katastrophe absehen, da der Hauptbesucherandrang lt. Bewegungsmodell ja noch bevor stand. Es hätte auch zu diesem Zeitpunkt schon zu einer lokalen Massenpanik und einem tödlichen Menschenknäuel kommen können, was die Bilder der Kamera 12 eindeutig belegen. Es war unverantwortlich, den noch erwarteten Besucherstrom und den erwarteten Gegenstrom mittels des bestehenden untauglichen Rampenkopf-Konzeptes bewältigen zu wollen – zumal dort zig demolierte Bauzäune als Verhakungsfallen auf dem Boden lagen. Diese Beinahe-Katastrophe von 15:35 und damit die Ankündigung einer kurz bevor stehenden realen Katastrophe wurde live ins Hoist-Hochhaus übertragen!

Bilder:


Rampenkopf 14:28 Uhr, Foto Ulf Kleczka


Lopavent Kamera 12, 15:26 Uhr


Lopavent Kamera 12, 15:30 Uhr


Lopavent Kamera 12, 15:33 Uhr


Hauptrampe 15:36 Uhr, Mr. Almatykaz (YT)


Mr. Almatykaz (YT), 15:36 Uhr


Lopavent Kamera 12, 15:38 Uhr


Lopavent Kamera 12, 15:38 Uhr


Lopavent Kamera 13, 16:06 Uhr, südliches Hauptgelände


Lopavent Kamera 13, 16:24 Uhr, Hauptrampe

17:02 Uhr: Offizielle Meldung der ersten Toten im unteren Rampenbereich…

MultiperspektivenVideo 2

Auch Jolie hat einen Zusammenschnitt erstellt, der nun auf Youtube zu sehen ist:

Considering it will be july 24 soon, and the Lopatragedy is not ‘solved’ yet, and victims are still waiting for answers from the authorities, I have made a fullHD (1280 x 720 pixels ) multiperspective video, with the YouTube-movies regarding the Lopa-tragedy. It is based upon (though not strictly following) the painstaking synchronizationwork, done by the (extreme ;-) ) punctilious Lopadokuteam.
See also:
http://loveparade2010doku.wordpress.com/2010/07/31/loveparade-ungluck-videos-…
All video’s included in the film, are shown on the web, and can be accessed through the URLs at: http://loveparade2010doku.wordpress.com

It took weeks of late-night-editting with careful deliberation, and the film is still not perfect. But considering it will be july 24 soon, I decided the movie had to be rendered and published. Let the Lopa-organizers and the German authorities answer the questions of the victims and their families. Do not give them a chance to forget or refrain from taking responsibility.

The full movie, 16h30-17h15, is 47 minutes long, with soundfiles of original movies, and includes credits. The movie has information-fields: location, time, and a tiny bit of explanation. The full render is 70 Gigabyte. The 1280 x 720 pixels HD-version I’ll upload to Youtube is 1,8 GB.

Danke Jolie für die tolle Arbeit!  :)

 

Tagung am 05.02.11 in Duisburg

Eine Veranstaltung von Jürgen Hagemann & Lothar Evers zur Loveparade 2010 in Duisburg

„Offene Fragen – Erste Antworten“

Foto von DerWesten

Tagung und Runder Tisch
Samstag 5. Februar 2011 von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr
Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“, Duisburg

„Die Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg endete furchtbar. Die Angehörigen der 21 Toten, hunderte Schwerverletzte und dauerhaft Traumatisierte, aber auch die Bürger Duisburgs sind bis heute ohne Antwort auf die brennende Frage geblieben, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte.

Wir (die Veranstalter, Anm. d. Verf.) laden alle Menschen mit „Offenen Fragen und ersten Antworten zur Loveparade“ für den 5. Februar 2011, also 6 Monate nach der Loveparade nach Duisburg ein. Entscheidende Fakten und Details zur Loveparade werden von den Verantwortlichen weiterhin unter Verschluss gehalten. Dies gilt insbesondere für die lückenhafte Aufarbeitung seitens der Stadtverwaltung Duisburg sowie die Auslassungen und Fälschungen in der Dokumentation des Loveparade Veranstalters Lopavent. Es gilt auch für die auf Wunsch der Staatsanwaltschaft Duisburg verschlossenen Dokumente zum polizeilichen Handeln. Dabei droht die Wahrheit auf der Strecke zu bleiben.

Wir (die Veranstalter, Anm. d. Verf.) planen deshalb einen Tag der Wahrheitssuche, des Erfahrungsaustausches und der Vernetzung. Gemeinsam wollen wir Fakten benennen, Erkenntnisse zusammentragen sowie noch offene Fragen zur Loveparade 2010 formulieren. Dabei geht es uns nicht um Schuldzuweisungen sondern um Aufklärung. Polizei und Staatsanwaltschaft müssen individuelle, persönliche Schuld ermitteln, Gerichte darüber urteilen. Unser Erkenntnisinteresse geht über die strafrechtliche Perspektive hinaus. Wir wollen über institutionelle und strukturelle Verantwortung reden und Konsequenzen formulieren.

Unsere Veranstaltung steht allen Interessierten offen. Wir planen sie als Kongress und Runden Tisch: für die Betroffenen, für eine interessierte Öffentlichkeit und nicht zuletzt für die Bürger Duisburgs. Wir wollen diesem Anliegen auch methodisch entgegenkommen: indem möglichst viele TeilnehmerInnen mitreden können. Also: keine trockenen Expertenstatements und abgehobene Podiumsdiskussionen, vielmehr eine Atmosphäre offener Diskussion und Vernetzung.

Veranstalter
Die Tagung wird veranstaltet von
Massenpanik Selbsthilfe e.V.
und in Kooperation mit dem Nachrichtenportal
DocuNews.org
vorbereitet und durchgeführt.

Veranstaltungsort
Konferenz- und Beratungszentrum „Der Kleine Prinz“,
Schwanenstr. 5-7 in 47051 Duisburg (Stadtmitte)
„Das Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz, in unmittelbarer Nähe des Duisburger Rathauses will mit Cafe-Restaurant sowie Konferenz- und Beratungszentrum ein Modell für die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen etablieren.“

Programm / Zeitplan:

Samstag, der 5. Februar 2011
10:00 Uhr – Begrüßung
10:15 Uhr – Prolog: „Den Opfern eine Stimme“ (Collage / Lesung)
10:30 Uhr – 12:30 Uhr : Planung und Konzeption der Loveparade 2010

  • Die Beteiligten und Verantwortlichen
  • Die gesetzlichen Grundlagen
  • Die Entscheidungsprozesse
  • Die Genehmigungen

12:30 Uhr – 13:30 Uhr : Mittagspause
(Mittagessen möglich im Restaurant Kleiner Prinz)

13:30 Uhr – 13:45 Uhr: Ausschnitte

“Szenisches Konzert im Gedenken an die Opfer der Duisburger Loveparade”

13:45 Uhr – 15:45 Uhr : Der Veranstaltungstag der Loveparade 2010 (24. Juli 2010)

  • Die Beteiligten und Verantwortlichen
  • Besucherdichten
  • Sperrungen
  • Telefonkonferenzen

15:45 Uhr – 16:00 Uhr : Kaffeepause
16:00 Uhr – 18.00 Uhr:  Offene Fragen – Perspektiven der Zusammenarbeit
Hilfe für die Betroffenen und Hinterbliebenen:

  • Ombudsmann Nordrhein Westfalen
  • finanzielle Hilfen
  • Trauer- und Traumabegleitung

Weitere Recherchen
Vorbereitung auf die Nebenklage und Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen.

Experten
Die folgenden Experten haben ihre Teilnahme an der Tagung zugesagt:
Abrell, Kai, Meister für Veranstaltungstechnik, Remscheid;
Baum, Gerhart R., Bundesminister a.D., Rechtsanwalt, baum – reiter &collegen,
Düsseldorf;
Eikmeier, Dr. Frank, Rechtsanwalt, Witten;
Evers, Lothar, DocuNews.org, Köln,
Hagemann, Jürgen, Vorsitzender Massenpanik Selbsthilfe, e.V., Duisburg
Jatzko, Sybille, Traumatherapeutin, Krickenbach
Müller, Dr. Henning Ernst, Professor, Juristische Fakultät Universität Regensburg / Experte beck-blog
Reiter, Dr. Julius F., Rechtsanwalt, baum – reiter & collegen, Düsseldorf;
Riotte, Wolfgang, Ombudsmann der Landesregierung NRW
Unruh, Jutta, Religionspädagogin, Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland
Wendt, Anke, Soforthilfe „Love Parade“ Unfallkasse Nordrhein Westfalen
N.N., TeilnehmerInnen des Jugendprojektes „Szenisches Konzert im Gedenken an die Opfer
der Duisburger Loveparade“

Methode
Die zwei Themenbereiche „Planung“ und „Veranstaltungstag“ beginnen mit einem Faktencheck. Dieser wird im Internet vorbereitet. Nachdem die Fakten ermittelt sind, können diese gemeinsam von Experten, Betroffenen und Fragenden diskutiert werden. Um dabei den „Roten Faden“ nicht zu verlieren, ist die Tagung nicht als Abfolge von Referaten und Podiumsdiskussionen organisiert. Stattdessen nutzen wir die Diskussionsstrategie „Fishbowl“. Wikipedia beschreibt deren Vorzüge:

„Der Hauptvorteil (gegenüber einer Plenumsdiskussion) besteht darin, dass die Diskussionsrunde überschaubarer ist, da immer nur eine kleine Anzahl von Teilnehmern gleichzeitig diskutieren kann. Themen werden dadurch fokussiert und verdichtet. Mitglieder, die sonst nicht zu Wort kommen, können in den Innenkreis wechseln und kommen dort schnell an die Reihe, ihre Meinung zu äußern. Ein Teilnehmer, der keine Lust mehr hat, kann einfach aussteigen und zuhören.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Fishbowl

Anmeldungen / TeilnehmerInnen / Kosten
Wir möchten möglichst vielen Betroffenen, Bürgern und Experten eine persönliche Teilnahme in Duisburg ermöglichen. Da die Platzzahl im Tagungszentrum begrenzt ist, und wir deshalb genau planen müssen, haben wir uns für folgendes Vorgehen entschieden:
Melden Sie sich auf unserer Webseite online an. Sie erhalten umgehend eine Bestätigung mit einer Buchungsnummer. Bitte überweisen Sie ein „Pfand von 5 €uro“ auf das in dieser Buchungsbestätigung genannte Konto. Mit dieser Überweisung wird Ihre Anmeldung verbindlich. Dieses „Pfand“ erhalten Sie -auf Wunsch- am Veranstaltungstag in Duisburg bar zurück.
Update 04.02.11: Es gibt noch ein paar freie Plätze – Kurzentschlossene können also auch ohne Anmeldung kommen.

Wir werden Sie nach ihrer Anmeldung kontinuierlich weiter informieren und Ihnen auch die vorbereitenden Dokumente zur Tagung zusenden.

Finanzielle Unterstützung
Wenn Sie unsere Tagung fördern wollen, überweisen Sie bitte einen angemessenen Beitrag auf das Konto:
Massenpanik Selbsthilfe, Volksbank Rhein-Ruhr, Kontonr: 4235170002, BLZ: 35060386
Wir freuen uns auch über Sponsoren. Wenn Sie unsere Arbeit mit einem grösseren Betrag fördern wollen, freut uns das ganz besonders. Auf Wunsch erwähnen wir Sie als Sponsor im Programm, oder halten -auf Wunsch- Ihre Förderung geheim.

MassenPanik Selbsthilfe e.V.
ist der Zusammenschluss der Betroffenen der Loveparade 2010. Hier können sie sich in einem geschützten Bereich austauschen, über ihre Erfahrungen und Leiden sprechen und sich persönlich kennen lernen. Gleichzeitig verstehen wir uns als Interessenvertretung und Sprachrohr in der Öffentlichkeit.
http:// massenpanik-selbsthilfe.de
DocuNews
versteht sich als Nachrichtenportal für investigative Recherche und Qualitätsjournalismus. In den letzten Monaten sind auf DocuNews einige Analysen zur zur Vorbereitung und Praxis der Loveparade 2010 erschienen.“
http://DocuNews.org

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Videodokumentation & Animation von „lopachron“

Lopachron hatte diese gelungene Orts- und Ablaufdokumentation bereits am 16.11.2010 hier geposted. Leider ist sein Video dort etwas untergegangen, daher soll es nun in einem eigenen Artikel nochmal besonders hervorgehoben und gewürdigt werden.

Danke für Deine Mühe, lopachron! :)

„Vor einiger Zeit hatte ich (lopachron) mal die Durchfahrt des Polizeibullis simuliert, da diese Aktion m. E. extrem verstärkte Wellenbewegungen und mindestens den „Weber-Sturz“ mitausgelöst hat. Diese unveröffentlichte Simulation habe ich jetzt etwas ausgebaut zu einer kleinen „Echtzeit-Doku gegen das Vergessen“:

Das Thema und somit die Videoauswahl und der Zeitraum (16:45 Uhr bis 17:04 Uhr) beziehen sich hauptsächlich auf

  • die Entwicklung des/der Knäuels: Weber-Fotos –> Sarah H.-Fotos
  • die 2 Abstürze des „grünen Kletterers“
  • die grafische Darstellung des Unglücksortes inkl. Bauzaun/Gulli, der Geländegegebenheiten, der Polizeiketten und der Standorte der Filmenden
  • die Durchfahrt des Polizei-Bullis in Echtzeitsimulation
  • die Frage nach der Hauptverantwortung sowie den direkten Ursachen für das Unglück“

Lopa – Doku gegen das Vergessen“ 16:45 Uhr -17:04 Uhr (26 Min., XVID/MPEG-4 720P25, 353MB)

Video in mies: http://www.zshare.net/video/853767896be3b726/
Download in gut: http://www.zshare.net/download/853767896be3b726/

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